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GEWUSST WIE

Learning not only in school: the Police Dept. of Berlin gives an example

   | Alex Timm. Empirische Sozialforschung im Dienste der Staatssicherheit gab und gibt es auch in demokratischen Gesellschaften. Dennoch sollte man, um den Erfolg solcher Vorhaben nicht zu gefährden, sein Handwerk auch richtig machen. Dies hat nun auch die Berliner Polizei zu spüren bekommen. Sie hatte im Rahmen des Gewalt-Präventionsprojekts „Eine Hand ist keine Faust“ im Vor- und Nachfeld des diesjährigen 1. Mai an der HU Berlin einen Fragebogen erstellen lassen, um die Auswirkungen ihrer Tätigkeit zu evaluieren. Da die Befragten Jugendlichen jedoch neben ihrem Geburtstag auch Bestandteile ihres Namens angeben mußten, konnte keine Rede mehr von anonymer Befragung sein. Sämtliche Informationen wurden nun aus Gründen des Datenschutzes gelöscht. Wie Polizeidirektor Wähmann der „Berliner Zeitung“ mitteilte, sei man sich nun bewußt, daß die Codierung „nicht geeignet“ gewesen sei und fügte hinzu: „Wir lernen eben auch noch dazu.“ — Ach ja? Was denn? Daß man aufpassen muß, daß nichts an die Zeitungen kommt?