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BILDUNGSVERSPRECHER Unemployment and insecurity are the main topics in the French elections. Higher education is none. ![]() | Gonzague Loumintope (BERLIN). Frankreich steckt in der Krise. Soweit ich mich erinnern kann, ist Frankreich immer in einer tiefen Krise. Wie der FC Paris St. Germain. Man könnte sich fragen, ob die Ursachen jener anscheinend unüberwindbaren Krise vielleicht in der Bildung bzw. in der fehlenden Bildung liegen? Aber der Debatte um die Universitäten und den Geldern, die für die Verbesserung der Lage in die Bildung gesteckt werden könnten, haben die verschiedenen Kandidaten in ihren Wahlprogrammen kaum Platz eingeräumt. Ségolène Royal schlägt für die allen zugänglichen Universitäten eine Erhöhung des Budgets vor. Es sollte in fünf Jahren den OECD-Durchschnitt erreichen. Dagegen ist Nicolas Sarkozy der Meinung, Elitehochschulen sollten favorisiert werden. 5% der besten Gymnasiasten sollte die Chance gegeben werden, dort zu studieren, die verbleibenden 95% der Schüler bleiben unerwähnt. Francois Bayrou, Jean-Marie Le Pen und Nicolas Sarkozy sprechen ganz allgemein von einer Erhöhung der Gelder für die höhere Bildung, während Ségolène Royal eine Demokratisierung der Bildung erreichen möchte, indem auch die geringen Studiengebühren nicht erhöht werden. Da sie damit die einzige ist, die sich indirekt für einen breiteren Zugang zur höheren Bildung einsetzt (und obwohl die Wortspiele mit ihrem Namen alle schon gemacht wurden), erlaube ich mir als Student trotzdem dieses: Setzen wir auf den Sieg von Ségolène Loyal. | read also about the elections in France: Egalité Sororité Féminité |