|
INTERNATIONAL SHORT NEWS AMOK & PSYCHE Montreal under fire: On September 13, 25-year-old Kim McGill, armed with three weapons including a kalashnikov, ran amok in local Dawson College. He killed two women and left 19 people injured, six of which critically. The gunman was first said to have killed himself, but based on current information was shot by the police. Canada hasn’t yet introduced as strict security measures at schools and colleges as neighbour state US no metal detectors at the entrances for example but does have armed securities patrolling the campuses. Now after the massacre, the usual (and helpless) attempts for explanations are made. Does the country need more awareness of societal violence? Is the fact that the attacker spotted a mohawk playing any role? Are computer games responsible? Did McGill regularly play Doom? Counter-Strike? Anything? Does Canada need tighter gun control? Do you see the elephant? (fg) | see also: RP Online ![]() NO NUKES! Abenteuer Wirklichkeit: Pharmaindustrie, Irankonflikt, Nahost, Flüchtlinge und Menschen ohne Papiere... Was sich so kuschelig vorstellt, ist der Widerspruch von wahrem Engagement und politischer Blindheit, ein Musterbeispiel bürgerlichen Doublethinks. Denn in Köln, auf dem Studententreffen des IPPNW, dem Bund Internationaler Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs, können Studenten bei Vorträgen, Seminaren und Workshops und natürlich auch nett(em) Zusammensein bei Kölsch und guter Laune! etwas über die Einsatzmöglichkeiten junger Mediziner in Krisengebieten lernen. Wer sich jetzt noch konsequent gegen jedweden Militäreinsatz der Deutschen im Ausland, auch gegen Blauhelm- und sogenannte Friedenseinsätze protestiert, könnte bei dem Informationswochenende des IPPNW in Köln vom 3. bis 5. November 2006 etwas Nützliches für sich und andere tun. (tb) | IPPNW | siehe auch Artikel: Kriegskinder FEEL THE PAIN Peking plant ein offizielles Verbot von körperlicher Züchtigung an chinesischen Schulen. Bedarf danach scheint durchaus zu bestehen: In einer Umfrage nannten 81 Prozent der Schüler Prügelstrafen und Demütigungen vor der Klasse als ihr größtes Problem. Das chinesische Schulsystem ist traditionell äußerst strikt, was sich, als Reaktion auf den harten Konkurrenzkampf auf einem extrem engen Arbeitsmarkt, auch an den Universitäten fortsetzt. Gut 25 Jahre nach dem Beginn der chinesischen Wirtschaftsreformen sind diese außerdem überfüllt, teuer, und nur einem sehr kleinen Kreis von momentan rund einem Prozent der Bevölkerung zugänglich. Immerhin: Schläge gibt es dort nicht mehr. (fg) |