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  LETTERS TO THE EDITOR


LA LINGUA SALVATA
Attuale e molto interessante lo speciale del n°24 di WORK|OUT dedicato alla lingua d’Europa, questo nuovo spazio sociale di cui il vostro giornale è certamente un bell’esempio. Se la lingua è la prima rappresentazione delle idee e dei signi. cati, sembra chiaro che l’idioma piú ef. cace che questa nuova Europa dovrà usare è quello della pace, dell’accoglienza e della non-discriminazione. Le parole sono quelle dell’incontro, della conoscenza e del rispetto reciproci.
È “la splendida opportunità” di cui parla Madera nel suo articolo. E a me sembra che WORK|OUT sia un’ottima appendice a questa nuova grammatica che stiamo tutti imparando!

Lucilla Paniccia (Roma, “La Sapienza”)



NOT SPANISH ENOUGH
I recently encountered this newspaper coincidently in Berlin. I am impressed of the newspapers’ aims, which seem to be the multilingualism and student’s welfare. Unfortunately the Spanish contents are rare in comparison to other corresponding articles in English, German, French and Italian. I am looking forwards to see the development of your paper and wish you all success.
Keep it expanding!
Kind regards

Leslie (per e-mail)



GUTER NAZI
Lieber Isaac,
obwohl ich Deine Einstellung [in „Der letzte Schrei“, W|O nº 25] zur Fremdenfeindlichkeit und zum Rechtsextremismus teile, denke ich, daß die Problematik des „angepaßten Neonazis“ einer differenzierteren Betrachtung bedarf. Erst gestern habe ich eine Reportage über europäische Nachwuchsfaschisten im Zweiten gesehen und war erschüttert von den versteckten Ausmaßen dieses Geschwürs. Tatsächlich gibt es sie immer noch — ob in traditioneller Kluft oder, wie Du schreibst, mit Modebewußtsein. Während die NPD seit Jahren im Berliner Randbezirk Köpenick mit gehißter Flagge die „wahre Opposition“ zelebriert, hat ihr Wirkungskreis das Umland längst verlassen. Selbst intellektuelle und künstlerische Wirkungszentren, wie die Kastanien- oder Pappelallee, bleiben davon nicht verschont. Auch an deutschen Hochschulen gibt es zahlreiche Vereinigungen und parteinahe Zusammenschlüsse, die offen völkische Ideologien vertreten und regelmäßige Veranstaltungen organisieren. Daß nun auch der 1. Mai, der internationale Feiertag der Arbeiterbewegung, und der 8. Mai, der 60. Jahrestag der Zerschlagung des Hitlerfaschismus, auf dem Eventkalender der Rechtsradikalen zu finden sind, sollte das Faß zum Überlaufen bringen. Den braven Nazi, wie Du ihn beschreibst, sollte man stets zur Rede stellen, verhilft er doch als wandelnde Werbe. äche mit subtiler Propaganda diesem gefährlichen Unwesen wieder zu gesellschaftlicher Legitimität.

Paul Lange (HU-Berlin)



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