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Einige der besten Literaten aus Berlin 2002 gesammelt und zusammengestellt für WORK|OUT online von Ernesto Castillo, Redakteur von lauter niemand, der Zeitschrift für Lyrik und Prosa in Berlin! Und für die Literaturbegeisterten: LITERATUR-LINKS www.lauter niemand.de Eine der, wenn nicht die beste Berliner Literaturseite im Netz. Eine umfangreiche, ständig aktualisierte Seite, auf der nicht nur die Texte aller bisher erschienenen Ausgaben der Zeitschrift (auch zum Bestellen) nachzulesen sind, sondern auch ein ständig wachsendes Autoren und Künstlerarchiv aus den verschiedenen Aktivitäten des Labels für immer frischen Lesestoff sorgt. Informationen und Links zu aktuellen Veranstaltungen, nicht nur literarischer Natur, verstehen sich von selber. Viele der wichtigsten jungen deutschen Autoren finden sich auf bei lauter niemand mit ihren Texten, und das Label ist ständig auf der Suche nach neuen Autor(inn)en. Demnächst veranstaltet lauter niemand drei große Lesungen in Berlin, auf denen die besten seiner Autoren live zu erleben sein werden.
www.lyrikline.org Die Lyrikline ist ein avanciertes Projekt (dreisprachig: Deutsch, Englisch, Französisch), das sich die Aufgabe gestellt hat, Lyrik via Internet nicht nur als lesbaren Text, sondern als das, was Lyrik im eigentlichen bedeutet, als gesprochene Sprache, erfahrbar zu machen. Ein beeindruckendes Archiv, bei dem alle Texte der internationalen Dichter vom Dichter selbst gesprochen hörbar werden. Einzige Voraussetzung ist der Realplayer, der auch in der Gratisversion zum Download via Internet bereitsteht. Wer endlich einmal die Texte von Celan, Bachmann, Benn oder zeitgenössischen Dichtern wie Grünbein oder Schrott im Original hören möchte, findet hier ein auf seine Art wohl einzigartiges und wundervolles Archiv.
www.kook-label.de Ein Sparten übergreifendes Künstlerlabel, das Literatur, Musik und andere Kunstbereiche gekonnt verbindet und sich als Netzwerk für diverseste Projekte auf internationaler Basis von Berlin bis New York versteht. Allein schon der wirklich gelungene Internetauftritt, sowohl was den Inhalt wie die optische Präsenz angeht, ist ein kleines Kunstwerk für sich und unter anderem Heimat für Bands wie Herr Nielsson und die Autoren des Kook-Labels. Hier findet Ihr ständig aktuelle Infos über Lesungen, Ausstellungen und Konzerte, die sich lohnen.
www.slamagoge.de Eigentlich die Seite des Poetrykünstlers Boris Preckwitz, bietet die Homepage doch weit mehr als das. Abgesehen von der Erkenntnis, daß Slam nicht nur nicht Tod ist, sondern die immer noch lebendigste Sparte einer Sprachkultur, gibt es hier Slam und Poetry at its best zu hören und zu sehen und eine Reihe Verweise zur immer noch buntesten und interessantesten deutschen sub?kultur des gesprochenen, gesungenen und performten Wortes.
www.literaturcafe.de Daß es auch anders geht, beweist diese Seite, auf der Autoren und solche, die sich dafür halten, ihre Texte zur Kritik bzw. zum Abschuß freigeben können. Die an sich gute Idee eines offenen Forums, auf dem jeder, wirklich jeder seine Texte veröffentlichen und sich der Kritik anheimgeben kann, übertrifft die überwiegend fragwürdige Qualität der literarischen Beiträge nur noch durch die der Kritiken, die die meisten und vor allem die wenigen besseren Texte oft gar nicht erst zur Kenntnis nimmt, dafür aber Blümchengedichte mit ausschweifenden Schreibempfehlungen überhäuft. Man hat eben immer mehr zum Mittelmaß zu sagen, da es sich nach unten wohl besser vergleicht. Die implementierte Mietgliederanmeldung gegen den Mißbrauch dieser Seite schützt offensichtlich auch vor jedem Anflug von Qualität. Kurz, hier kann jeder, der will, und muß nicht unbedingt können. |