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PHILANTHROPIE VERBOTEN

   | Morgenpost, Ostern 2000: „Plauen — Eine viertel Million Mark hat der Student Jens-Peter Schulz [?] aus Dresden bei einem Radioquiz gewonnen, und so viel Glück trieb ihn zu einer überaus juxigen Idee: 100.000 Mark wollte er aus dem Rathhaus von Plauen werfen, in kleinen Scheinen. Jedoch: Der junge Mann darf nicht.
   ‚Grober Unfug‘, hatte zuvor die Stadtverwaltung von Dresden erklärt. Dort hatte der Student den ersten Versuch unternommen, den Geldsegen unters Volk zu streuen — verboten.
   Für den gestrigen Sonnabend hatte sich der 28-Jährige das Rathaus von Plauen auserkoren. Dort schritt das sächsische Innenministerium ein: Aus Furcht vor Tumulten und Schlägereien um das Geld wurde die Aktion verboten. Herr Schulz indes will keineswegs aufgeben: Er grübelt über einer neuen Idee.“