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DR. Y SCHLÄGT WIEDER ZU
| E. T. Diese Anekdote handelt von einem seit vielen Jahren bei der TUSMA eingeschriebenen Studenten, von so einem, wie er bei den Heinzelmännchen wegen seiner beneidenswerten Studien(aus)dauer schon nicht mehr zur Tür hereingelassen wird.
Dieser Student mit nicht nur einem akademischen Abschluß, ein Individualist und Straßenphilosoph, ein Hobby-Jurist von Murphys Gnaden und Entdecker geheimster Wege in die kafkaesken Randbezirke der Bürokratie den wir aus Rücksicht auf seinen Ruf Dr. Y nennen dieser Student ist durch seinen unerschöpflichen Erfindungsreichtum in allen Abteilungen der TUSMA wohlbekannt.
Einer seiner Schnitzer, an den man in der Belegschaft immer gern wieder zurückdenkt, kam durch den empörten Anruf seines Arbeitgebers ans Licht. Dr. Y war für den Job vermittelt worden, die ankommenden Autos der Trauergäste zu einem Begräbnis auf ihre Parkplätze einzuweisen. Es war selbstverständlich eine Sache der Ehre für Dr. Y, sich eigens für diesen Anlaß einen schwarzen Anzug und eine Krawatte zu besorgen.
Vielleicht aber hätte er aus Rücksicht auf das Zartgefühl der Trauergemeinde
des Alkohols nicht ganz so viel zu genießen sollen... Der anrufende Auftraggeber war verständlicherweise wütend, das Chaos auf dem Parkplatz, das der bis zum Anschlag besoffene Student angerichtet hat, muß tatsächlich haarsträubend gewesen sein. |
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